Verbraucherinformation zum Thema Rindfleisch
     
  Die Diskussion über die Risiken des Fleischverzehrs nimmt nicht ab. Immer mehr Menschen wollen genauer wissen, was sie essen, also wo das Fleisch herkommt, wo die Tiere geboren wurden und was sie zu fressen bekamen.  
     
   
  Wie unser Rindfleisch entsteht, können Sie bei Ihrem Einkauf täglich selbst in Augenschein nehmen.
Unsere Limousin.-und Rotbuntrinder stehen von Dezember bis März unweit des Ladens in ihrem Stall, der 1996 zum Laufstall umgebaut wurde. Sie können jederzeit in den Stall gehen und ihnen beim genüßlichen Fressen oder Wiederkäuen zusehen.
Die Rinder freuen sich auch wenn sie gestreichelt werden, bitte beachten Sie dabei aber die Verletzungsgefahr und achten Sie auf Ihre Kinder.
 
     
 

Unsere Tiere fressen im Sommer Kleegras von unseren biologisch- dynamisch gepflegten Wiesen, im Winter unser Heu und gemahlene Futterrüben, die wir extra für unsere Rinder anbauen. Dazu kommt dann noch etwas von unserem Getreideschrot oder gequetschtem Hafer und eine Prise Mineralfutter. Tiermehle, Wachstumsförderer, Hormone, oder sonstige Medikamente kommen nicht zum Einsatz!

Dadurch wachsen unsere Tiere langsamer, sie legen nicht so schnell Gewicht zu wie in konventionellen Mastbetrieben, die Fleischqualität kann sich langsam entwickeln und unsere Rinder erreichen ihr Schlachtgewicht erst mit ca. 2 Jahren.

Alle unsere Kälber wurden auf dem Rathsbacher Hof der Familie Radu in Weilmünster- Ernsthausen geboren, einem Demeter- Betrieb mit dem wir seit vielen Jahren eng zusammen arbeiten.

Ergänzend kaufen wir seit 16 Jahren Rinder vom Hof Modautal der Familie Jährling in Modautal- Hoxhol zu, deren Kälber nur von Bioland- und Demeterbetrieben, wie vom Hof Schuchmann in Modautal und vom Dottenfelderhof in Bad Vilbel stammen.

Die Tierhaltung auf jedem Demeterberieb wird seit Jahren regelmäßig vom Demeterbund überwacht. In ganz Deutschland gibt es seit 1995 kein Rind auf einem Demeterhof, das aus England importiert wurde.

Wir geben bei unserem Fleisch Geburtsbetrieb- und Datum, Aufzuchts- und Schlachtbetrieb an:
Unser Fleisch hat eine für jeden nachvollziehbare Geschichte.

 
     
   
     
  Verbraucher-Information des Demeter Bundes  
  Blut- und Knochenmehl zum Düngen ist bei Demeter bereits seit 1996 ausgeschlossen!  
 
- Tiermehl wurde noch nie zugelassen,
weder als Dünger noch als Futter -
 
  Düngemittel mit Bestandteilen aus Blut- und Knochenmehl sind bei Demeter, dem Verband für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise, seit 1996 ausgeschlossen. Demeter reagierte damals als erster Öko-Verband auf BSE - aus vorbeugendem Verbraucherschutz und obwohl diese Düngemehle in Demeter-Betrieben ohnehin kaum eingesetzt worden waren. Tiermehl war bei Demeter in seiner über 75jährigen Geschichte noch nie zugelassen, weder als Futter- noch als Düngermittel.
Die biologisch-dynamischen Bauern und Gärtner setzen als Ergänzung zu ihren hofeigenen Düngemitteln wie kompostierter Mist und mit speziellen Präparaten aufbereitete Gülle lediglich Dünger aus reiner Hornsubstanz ein. Horn, Haare und Federn gehören nach wissenschaftlicher Erkenntnis nicht zu den BSE-Risikomaterialien, weil in ihnen keine Nervenstränge enthalten sind.
Da bei der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise als einziger Öko-Organisation auf den Bauernhöfen die Tierhaltung obligatorisch und aus dem Gedanken des Hoforganismus die Erzeugung hofeigener Dünger dadurch sichergestellt ist, wurden auch vor 1996 zugekaufte, ohnehin teure Düngemittel kaum eingesetzt. Nach Einschätzung der Berater in den Biologisch-Dynamischen Landesarbeitsgemeinschaften spielten Blut- und Knochenmehle auch vor 1996 wenn überhaupt dann höchstens in Gartenbau-Betrieben eine gewisse Rolle als organischer Stickstoff-Dünger.
Die AGÖL, die Dachorganisation der anerkannten deutschen Bio-Verbände, hat in einer Eilentscheidung am 20. Dezember den Einsatz von Blut- und Knochenmehl als Düngemittel ausgeschlossen. Die EU-Bio-Verordnung erlaubt noch die Verwendung von Blutmehldüngern.
 
     
     
     
     
  Futter für unsere Rinder  
  bei den Kälbern  
  Streicheleinheiten  
  Erfrischung auf der Weide